Hygiagogik

Historische Aufarbeitung westlicher Gesundheitswissenschaften:

Aristoteles (200 v. Chr.)  Hexis, „Ergon“ – Vernunftbegabt, der Fähigkeiten/Möglichkeiten entsprechendes Tun;

Galenos (200 n. Chr.) – Trennung der Bereiche Medizin und Gesundheitsförderung ist notwendig; der Konstitution, dem Alter und Geschlecht entsprechende regelmäßige Behandlungen; Abfassung –  Hyginea;

Thomas von Aquin (1225 – 1274 n. Chr.)  – Die vier inneren Sinne;

Ampere (1775 – 1836) – Unterteilung der Wissenschaften bezüglich Gesundheit – Hygionomie = die Wissenschaft der gesundheitsbezogenen Gesetze;

Hufeland (1762 – 1836 n. Chr.) Arzt, Sozialhygieniker – Hygiologie/allgemeine Gesundheitslehre und Makrobiotik;

Kranichfeld (Arzt) – Hygiocomie (1839) Gesundheitspflege/Gesundheitsbewahrungskunde

Hildebrandt/Grote (20. Jhdt.) – Hygiogense – Erholungs- und Anpassungsfaktoren, Responsivität

Antonovsky (1923 – 1994) Medizinsoziologe – Salutogenese/Faktoren für die Gesundheit, Kohärenz

Hygiagogik ist Folgerichtig aus dem Zeitgeschehen der nächste Meilenstein in der Gesundheit. Hygieia ist die Göttin der Gesundheit und -agogik bedeutet hinführen. Hygiagogen führen zur Gesundheit. Hygiagogik verbindet Gesundheitstheorien mit Gesundheitspraktiken (erstmalig).

Hygiagogik – compiled Antonius Wolf (geb. 1955)

Hygiographisches Profil – Antonius Wolf – Erweiterung der Gesundheitsfaktoren um den Faktor Emergenz

 

Hygiagogik ist eine Berufsbezeichnung.

Allgemeine Definition:

Hygiagogik ist eine vom österreichischen Gesundheitsministerium genehmigte neue Berufsbezeichnung. HygiagogInnen verfolgen einen pragmatischen, streng erweiterten salutogenen Ansatz; streng erweitert im Sinne des subjektiven Gesundheitsempfindens, Gesundheitsbewusstseins und Gesundheithandelns. Die Tätigkeit ist in den Bereichen der Gesundheitsförderung und Prävention, sowie der Lebensqualitätsverbesserung und Gesundheitsexzellenz für Jedermann angesiedelt.

Ausgangspunkt der Tätigkeit ist ein mulitperspektivisches Assessment um entsprechende Ziele festzulegen. Es folgt ein multimethodales Profil um die Ressourcen und das Gesundheitspotential eines Klienten zu identifizieren. Daran schließt die multimodale Konzeption, die sich erstreckt von Gesundheitspflege, über Gesundheitsbildung zum Gesundheitstraining.

Anschließend erfolgt eine multidimensionale Evaluation über kurz-, mittel- und langfristige Effekte.

Forschungsansatz Methodik
Pilotforschung Hygionomie Hygiogenese Anpassung
Entwicklungsforschung Hygiographie Hygiologie Training
Anwendungsforschung Hygiagogik Hygiographie Potential
Grundlagenforschung Hygiologie Hygionomie Perspektive
Wirkungsforschung Hygiogenese Hygiagogik Ansatz

Entwicklung und Urheberrechte: Antonius Wolf
Copy right
Oktober 2016

*Quellen: https://anthrowiki.at/Aristoteles, http://www.wgsebald.de/muscl2/18/18.html, https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_von_Aquin, http://www.hotelroomsearch.net/france/amp%C3%A8re,
https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Wilhelm_Hufeland, http://www.in.com/aaron-antonovsky/profile-3063.html